Panikattacken und Angststörungen: Symptome und Ursachen

Panikattacken und Angststörungen: wo kommen sie her, wie sehen sie aus?

Ein plötzlicher Anfall von Angst kann verschiedene Ursachen haben.

Manchmal gibt es einen klaren Auslöser. Meistens aber tritt eine Panikattacke überraschend auf, nachts oder tagsüber, ohne sichtbaren Grund. Zwischen zwei Attacken kann viel oder wenig Zeit vergehen. Die Anfälle können sporadisch auftreten oder Teil einer generalisierten Angststörung sein. Die Therapie ist für diese beiden Sorten von Angst- und Panikstörungen ähnlich. Die Aussichten auf Heilung sind gut.

Es lohnt sich deshalb, einen Test zu machen: Sollten Sie unter Panikattacken oder einer generalisierten Angststörung leiden, kann ein Training bei der zertifizierten Hypnosetherapeutin Kim Fleckenstein Ihnen helfen, die Panik, ihre Ursachen und Symptome zu verstehen, und mit einer achtsameren Lebensweise weitere Attacken zu verhindern.

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Generalisierte Angststörungen: Wenn Ängste sich selbständig machen

Angststörungen sind ein kaum erforschtes Feld der Psychologie. Über Symptome und Therapie weiß man deutlich mehr als über die Ursachen.

Ängste können in der Familie liegen: Die Neigung zu Angststörungen ist teilweise erblich. Es gibt jedoch keine eindeutige genetische oder körperliche Ursache. Die erste Panikattacke kann sofort oder auch zeitversetzt nach einem konkreten psychologischen Auslöser auftreten, in der Pubertät oder ohne erkennbaren Grund.

Ängste sind nicht schlimm – solange sie im Rahmen bleiben

Am Anfang steht vielleicht eine ganz berechtigte Angst: Eine Prüfung steht an. Oder Sie hatten einen Unfall und fürchten, wieder einen zu erleiden. Vielleicht ist Ihr Arbeitsplatz in Gefahr. Oder jemand, den Sie kennen, ist schwer erkrankt und Sie befürchten, dass Ihnen dasselbe passieren könnte. Etwas Schlimmes ist geschehen oder droht zu geschehen – Angst und Sorge sind eine normale, zutiefst menschliche Reaktion darauf. Eine einzelne Panikattacke erleidet etwa jeder zwanzigste Mensch einmal im Leben. Schlimm wird es erst, wenn es nicht bei dieser gesunden Angst bleibt. Plötzlich wächst Ihnen die Furcht über den Kopf. Sie bekommen Herzrasen, wissen nicht mehr aus noch ein, können nicht mehr klar denken. Vielleicht werden Sie hysterisch.

Minutenlang übernimmt die Furcht die Kontrolle über Ihr Handeln – eine beängstigende Erfahrung, die Sie nicht wieder machen wollen. Sie bekommen Angst vor einer weiteren Panikattacke – ein Teufelskreis aus selbsterfüllenden Prophezeiungen. Vor allem nachts wird die Furcht unerträglich und die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Panikattacke ist groß. Sie wollen nicht mehr alleine sein und fürchten gleichzeitig, andere könnten schlecht über Sie denken. Ständig fragen Sie sich, wann die Angst wieder zuschlägt: beim Autofahren? In der Arbeit? Werden andere Menschen Ihre Panik sehen und Sie dafür verurteilen? Sie trauen sich nicht mehr aus dem Haus. Aus der Angst vor einer konkreten Bedrohung ist eine Angst vor der Angst geworden. Die Panikattacken häufen sich. Nicht einmal im Schlaf sind Sie mehr sicher: Alpträume verfolgen Sie Nacht für Nacht. Der ursprüngliche Auslöser Ihrer Angst ist vielleicht längst verschwunden, das Problem gelöst, die Sorge vergangen, aber die Angst hat sich verselbständigt.

Vom Körper ins Gehirn: So sieht eine Panikattacke aus

Der Ablauf einer Panikattacke ist fast immer gleich, egal, ob es sich um einzelne Anfälle oder eine generalisierte Störung handelt. Auch wenn es Panikattacke heißt, kommt die Angst erst an zweiter Stelle.

Die ersten Symptome einer Panikattacke sind rein körperlich. Ohne sichtbaren Grund aktiviert sich das sogenannte Sympathische Nervensystem und der Körper schaltet in den Fight-or-Flight-Modus.

Die Nebenniere schüttet jetzt große Mengen des Stresshormons Adrenalin aus, das Sie darauf vorbereiten soll, um Ihr Leben zu laufen – oder zu kämpfen. Seine Wirkungen sind:

  • ein beschleunigter Herzschlag
  • schnelle Atmung
  • Schwitzen
  • geweitete Pupillen
  • eventuell Übelkeit, Schwindel
  • Zittern

Wenn Sie diese Symptome an sich bemerken, denken die meisten Menschen zuerst nicht an eine Panikattacke. Sie fragen sich: “Was ist mit mir los? Bin ich krank?” Ihr Körper macht Ihnen Angst. Wegen dieser Angst schüttet die Nebenniere weiteres Adrenalin aus. Puls und Atmung werden noch schneller. Sie haben das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Die Brust wird so eng, dass es schmerzt. “Ist das ein Herzinfarkt? Muss ich nun sterben?” Solche Gedanken nähren die Panikattacke und machen sie schlimmer. In dieser Spirale können jetzt weitere, körperliche und psychische Symptome auftreten:

  • Erbrechen
  • verengtes Sehfeld
  • Herzrasen, Hyperventilation
  • das Gefühl, neben sich zu stehen, nicht man selbst zu sein
  • vertraute Umgebungen und Personen erscheinen einem fremd

In dieser Situation ist das eigene Umfeld oft keine Hilfe. Freunde und Familienmitglieder, die sich mit Panikattacken nicht auskennen, fühlen sich überfordert und wissen nicht, ob und wie sie helfen können. Ein gut gemeintes “Reiß dich zusammen!” kann jetzt mehr schaden als nützen. Lässt man der Panik ihren Lauf, endet die Attacke irgendwann: mit der Flucht an einen sicheren Ort, mit Erbrechen, oder mit der Erschöpfung. Zurück bleibt eine Frage:

“Wann wird die nächste Panikattacke kommen?”

Hilfe bei Panikattacken und anderen Angststörungen: Das sind die therapeutischen Aussichten

Haben Sie nur einmal im Leben eine Panikattacke gehabt, dann kann es sein, dass keine weitere kommt. Aber je mehr Anfälle Sie erleben, desto leichter wird aus den einzelnen Panikattacken eine generalisierte Angststörung, die Sie im Alltag immer mehr beeinträchtigt und letztendlich ein normales Leben unmöglich macht.

Ein Test und eine Therapie sind über kurz oder lang unausweichlich.

Der Test dient zunächst dazu, die Art der Angststörung festzustellen und sie gegen andere Leiden abzugrenzen. Gegen Phobien haben sich Konfrontationstrainings und Hypnosetherapie bewährt. Gegen Panikattacken, generalisierte Angststörung und andere Panikstörungen hilft ein kombinierter Therapieansatz mit verschiedenen Bestandteilen, die organisch zusammenarbeiten:

  • Informationen, die Ihnen helfen, die Angst richtig einzuordnen
  • Übungen zur Selbsthilfe bei einer akuten Panikattacke
  • Selbsthypnose und Meditation, um den Teufelskreis der Angststörung zu überwinden

Ein Paniktraining bei Kim Fleckenstein dauert 12 Wochen und enthält all diese Bestandteile. So können Sie die zugrunde liegende Angst aufarbeiten, Vermeidungsverhalten ablegen und wieder angstfrei in die Zukunft gehen.

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